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Ostern 2012

  • Gründonnerstag 5.4.
    in St. Joseph Kindergartengottesdienst um 14.00 Uhr
    Abendmahlfeier um 20.00 Uhr
    in St. Christophorus, Hl. Ewalde und St Joseph
    in St. Joseph lädt die Kolpingfamilie nach der Abendmahlfeier zur Agape ein, anschl. ab 23.00 Uhr Nacht des Gebets bis 2.15 Uhr

  • Karfreitag 6.4.
    Kinderkreuzweg um 11.00 Uhr in Hl. Ewalde
    Kindergottesdienst um 11.00 Uhr in St. Joseph in der Unterkirche
    Karfreitagsliturgie um 15.00 Uhr in St. Hedwig, Hl. Ewalde und St. Joseph

  • Osternacht 7.4. Feier der Osternacht mit anschließender Agapefeier um 21.00 Uhr in St. Christophorus, Hl. Ewalde und St. Joseph um 21.00 Uhr in St. Hedwig: Beginn mit den Lesungen in der Johanneskirche, Lichtfeier im Von-der-Heydt-Park, anschl. in der Kirche. Agapefeier im Pfarrzentrum

  • Ostersonntag 8.4. Eucharistiefeiern zu den Sonntagszeiten Familienmesse in St. Hedwig um 11.00 Uhr

  • Ostermontag 9.4. Eucharistiefeiern zu den Sonntagszeiten

Wir wünschen Ihnen
die Erfahrung der Auferstehung
auch in Ihrem Leben
und die Freude von Ostern!

Feiern Sie in der Gemeinde die Osternacht und anschließenden in gemütlicher Atmosphäre die Agape im großen Pfarrsaal.

Für das Leibliche wohl wird natürlich gesorgt, Ostereierspenden können bis Karfreitag in die in der Kirche bereitgestellten Körbe gelegt werden, dort werden sie im Rahmen der Osternachtsfeier gesegnet.

Faltblatt Fastenzeit und Ostern 2012.pdf


Unterm Kreuz…………..im Licht

„Beim Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria…und Maria von Magdala“, heißt es beim Evangelisten Johannes. Und wenige Verse später: „Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens…zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.“ So beschreibt der Evangelist die zeitliche Abfolge vom Aushalten unter dem Kreuz und der Erfahrung der Auferstehung in zwei Schritten.

Unser Foto fasst diese beiden zeitlich getrennten Wege in einem zusammen und kommt damit unserer Wirklichkeit näher. Warum ist das so? Ich denke aus zwei Gründen: Wir begehen den Karfreitag immer im Wissen um Ostern. Dieses Wissen ist einerseits Trost, birgt andererseits aber auch die Gefahr in sich, das Leiden und Sterben Jesu zu bagatellisieren nach dem Motto: „Es ist ja noch mal gut gegangen.“

Doch es wird nicht Ostern ohne das Erlösungshandeln Jesu am Karfreitag. Und das Bild kommt unserer Wirklichkeit näher, weil Leid und Glück, Tod und Leben, immer beides zu unserem Leben gehören. Wir sind nie ganz glücklich, wie wir auch nie ganz unglücklich sind. Doch seit Ostern ist das Vorzeichen unseres Lebens positiv.

Seit Ostern ist die Hoffnung stärker als die Verzweiflung. Auch zu Ostern sollen wir das Kreuz nicht verleugnen. Denn der Blick auf das Kreuz Jesu kann helfen, die eigenen Kreuze im Leben zu tragen, weil ich erfahre, dass ich nicht allein tragen muss, dass Jesus mitträgt, weil auch er sein Kreuz getragen hat. Weil er das schwerste Kreuz getragen, ertragen hat, den Tod, gibt es kein Kreuz, das ihm fremd ist, gibt es keinen Ort, der von Gott verlassen wäre. Und nur im Blick auf das Kreuz, auf das Dunkle, kann ich das Licht des Ostermorgens wahrnehmen.

Wie soll ich Auferstehung feiern ohne vom Fallen, vom Scheitern, vom Sterben zu wissen? Die Frauen gehen am Ostermorgen zum Grab nicht in der Hoffnung auf Auferstehung, sondern um zu trauern, weil sie nicht von dem lassen können, den sie gern gehabt haben. Und gehen dabei ins Licht dessen, der sie liebt. Trotz Ostern stehen wir – wie auf dem Foto – immer noch unter dem Kreuz, doch seit Ostern stehen wir dort auch im Licht. Das ist ein großes Glück.

Im Namen aller Seelsorgerinnen und Seelsorger auf den Südhöhen möchte ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest wünschen.

Winfried Breidenbach, Pfr.

 

 
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Stand: 13.05.2012